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Aktuelle Projekte:  Reduktion des übermässigen Antibiotika-Gebrauchs bei Kindern

Aktuelles

Die Entwicklung von Antibiotikaresistenzen ist ein weltweites Problem und eine der wichtigsten Sorgen der WHO. Auch von unseren kubanischen Kollegen und Kolleginnen verschiedener Fachgebiete der Pädiatrie wurden wir schon seit einigen Jahren auf das Problem aufmerksam gemacht.

Das Kinderkrankenhaus Wiliam Soler ist eines der Krankenhäuser, in welchem des Projetk umgesetzt wird.

Das Kinderkrankenhaus Wiliam Soler ist eines der Krankenhäuser, in welchem des Projetk umgesetzt wird.

Aufgrund der Arbeit des Instituto Pedro Kouri, dem Zentrum für Mikrobiologie und der epidemiologischen Erfassung der nosokomialen Infektionen, konnten sie uns detailliert die steigenden Zahlen zeigen. Diese Zahlen sind sehr besorgniserregend und verdeutlichen die Dringlichkeit und den Leidensdruck unserer Kollegen und Kolleginnen.

Von früheren Projekten kennen wir die auf einer guten Ausbildung basierenden Fachkompetenz und Motivation unsere Kolleg*innen. Das aktuell vorliegende Projekt ist das Resultat einer intensiven Zusammenarbeit zwischen unseren Kollegen, dem Ministerium für Gesundheit und uns selbst. Dabei wurde berücksichtigt, wie wir hier in der Schweiz Säuglinge und Kinder mit Fieber behandeln und wie wir die Eltern beraten. Es wurde klar, dass die Ärzte und Ärztinnen in Kuba ein Minimum an Diagnostik zur Verfügung haben müssen, um die richtigen Entscheidungen zu fällen, wie es für uns hier in der Schweiz Routine ist. Die gesamte Organisation der Schulung des Personals in den Spitälern und als ganz wichtigen Punkt auch die Information und Sensibilisierung der Eltern, läuft im Moment. Auch wir werden unseren Teil daran leisten.

Die Situation hat sich in den letzten Monaten nochmals stark verschlechtert und es stehen auch viele der grundlegendsten Medikamente nicht mehr zur Verfügung. Umso wichtiger ist es die vorhandenen Antibiotika sinnvoll und resistenzregerecht einzusetzen und damit Leben zu retten. In Zusammenarbeit mit unseren sehr geschätzten Kolleg*innen, ist es unser grösstes Anliegen, dass die Ärzt*innen in Kuba wieder eine minimale Infrastruktur und die nötigen Medikamente erhalten, um ihre Patienten und Patientinnen angemessen zu behandeln.