Geplante Projekte: Einführung der nicht-invasiven Beatmung und Beatmungs-Workshop
Aktuelles
Hintergrund:
Die kubanischen Kinderspitäler verfügen neben verschiedenen Spezialgebieten auch über Intensivstationen, wo kritisch kranke Kinder betreut werden. Viele dieser Kinder benötigen Atemunterstützung durch mechanische Beatmung, teils nach grösseren Operationen oder Unfällen (chirurgische Probleme), häufiger jedoch wegen akuten Lungenerkrankungen, insbesondere Infektionen (medizinische Probleme).
Die Intensivstationen verfügen über eine einfache Infrastruktur: Beatmungsgeräte inklusive dazugehöriger Software, Schlauchsysteme, Atemgasbefeuchtung und Verbrauchsmaterial. Insbesondere die zur Verfügung stehenden Beatmungsmodi entsprechen seit längerem nicht mehr den aktuellen Standards, fehlen doch jegliche Möglichkeiten der sogenannt „nicht-invasiven Beatmung (NIV)". Der Vorteil der NIV liegt darin, dass die Patienten nicht über einen Tubus (in die Luftröhre vorgeschobener Schlauch) sondern über eine Maske beatmet werden, was zu deutlich weniger Nebenwirkungen der Beatmung führt. Ein weiterer Vorteil der NIV ist die Tatsache, dass die Kinder weniger Schlafmittel benötigen, was wieder zu weniger Nebenwirkungen führt.
Anlässlich eines Vortrags am Kubanischen Pädiatrie-Kongress 2013 zeigte sich, dass es nicht nur an technischen Möglichkeiten fehlt, sondern dass ein Grossteil des Personals auch nicht über das nötige Wissen verfügt, die mechanische Beatmung so schonend wie möglich einzusetzen und die Befeuchtung der Atemgase zu optimieren. In verschiedenen Diskussionen haben kubanische Intensivmedizinern darauf hingewiesen, dass ein grosser Bedarf an Grundlagenwissen und Schulung besteht.
Projektablauf:
Innerhalb von 2 Jahren werden Workshops/klinische Visiten an je 8-10 Tagen in insgesamt drei Regionen Kubas (Havanna, Camaguey, Santiago de Cuba) durchgeführt. Der erste Workshop wird voraussichtlich im Oktober/November 2014 im Hospital Juan Manuel Marquez in Havanna stattfinden. Im Rahmen der Workshops werden jeweils 4-6 Beatmungsgeräte der entsprechenden Regionen mit neuer Software ausgerüstet. Die Aufrüstung von insgesamt 15 Geräten mit Software für die nicht-invasive Beatmung ermöglicht den kubanischen pädiatrischen Intensivstationen, die in Frage kommenden Patienten nach den neuesten Erkenntnissen zu behandeln. Die Workshops befähigen die teilnehmenden ÄrztInnen und Pflegenden, sowohl die Software als auch die mitgebrachten Masken und Fixationssysteme richtig einzusetzen. Bei diesen Systemen handelt es sich um Mehrweg-Material.
Zusätzlich zu den Workshops werden klinische Visiten auf den verschiedenen Intensivstationen durchgeführt und aktuelle Fälle mit dem behandelnden Team besprochen. Diese Visiten ermöglichen einerseits die korrekte Auswahl der Patienten für die neu zur Verfügung stehende Behandlung und andererseits, allfällige Fragen zur Anwendung direkt zu diskutieren.
Die kubanischen Kinderspitäler verfügen neben verschiedenen Spezialgebieten auch über Intensivstationen, wo kritisch kranke Kinder betreut werden. Viele dieser Kinder benötigen Atemunterstützung durch mechanische Beatmung, teils nach grösseren Operationen oder Unfällen (chirurgische Probleme), häufiger jedoch wegen akuten Lungenerkrankungen, insbesondere Infektionen (medizinische Probleme).
Die Intensivstationen verfügen über eine einfache Infrastruktur: Beatmungsgeräte inklusive dazugehöriger Software, Schlauchsysteme, Atemgasbefeuchtung und Verbrauchsmaterial. Insbesondere die zur Verfügung stehenden Beatmungsmodi entsprechen seit längerem nicht mehr den aktuellen Standards, fehlen doch jegliche Möglichkeiten der sogenannt „nicht-invasiven Beatmung (NIV)". Der Vorteil der NIV liegt darin, dass die Patienten nicht über einen Tubus (in die Luftröhre vorgeschobener Schlauch) sondern über eine Maske beatmet werden, was zu deutlich weniger Nebenwirkungen der Beatmung führt. Ein weiterer Vorteil der NIV ist die Tatsache, dass die Kinder weniger Schlafmittel benötigen, was wieder zu weniger Nebenwirkungen führt.
Anlässlich eines Vortrags am Kubanischen Pädiatrie-Kongress 2013 zeigte sich, dass es nicht nur an technischen Möglichkeiten fehlt, sondern dass ein Grossteil des Personals auch nicht über das nötige Wissen verfügt, die mechanische Beatmung so schonend wie möglich einzusetzen und die Befeuchtung der Atemgase zu optimieren. In verschiedenen Diskussionen haben kubanische Intensivmedizinern darauf hingewiesen, dass ein grosser Bedarf an Grundlagenwissen und Schulung besteht.
Projektablauf:
Innerhalb von 2 Jahren werden Workshops/klinische Visiten an je 8-10 Tagen in insgesamt drei Regionen Kubas (Havanna, Camaguey, Santiago de Cuba) durchgeführt. Der erste Workshop wird voraussichtlich im Oktober/November 2014 im Hospital Juan Manuel Marquez in Havanna stattfinden. Im Rahmen der Workshops werden jeweils 4-6 Beatmungsgeräte der entsprechenden Regionen mit neuer Software ausgerüstet. Die Aufrüstung von insgesamt 15 Geräten mit Software für die nicht-invasive Beatmung ermöglicht den kubanischen pädiatrischen Intensivstationen, die in Frage kommenden Patienten nach den neuesten Erkenntnissen zu behandeln. Die Workshops befähigen die teilnehmenden ÄrztInnen und Pflegenden, sowohl die Software als auch die mitgebrachten Masken und Fixationssysteme richtig einzusetzen. Bei diesen Systemen handelt es sich um Mehrweg-Material.
Zusätzlich zu den Workshops werden klinische Visiten auf den verschiedenen Intensivstationen durchgeführt und aktuelle Fälle mit dem behandelnden Team besprochen. Diese Visiten ermöglichen einerseits die korrekte Auswahl der Patienten für die neu zur Verfügung stehende Behandlung und andererseits, allfällige Fragen zur Anwendung direkt zu diskutieren.
